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Reinigungsfirma wechseln: Anleitung, Kündigungsfristen und Checkliste

PremiumFix Redaktion9. April 20263 Min. Lesezeit
Reinigungsfirma wechseln: Anleitung, Kündigungsfristen und Checkliste

Den Reinigungsdienstleister zu wechseln, ist für viele Unternehmen ein großer Schritt. Doch wenn die Qualität nicht stimmt, die Kosten aus dem Ruder laufen oder die Kommunikation mangelhaft ist, führt kein Weg daran vorbei. Diese Anleitung begleitet Sie durch den gesamten Wechselprozess – von der Kündigung bis zur erfolgreichen Transition.

Wann ist ein Wechsel angebracht?

Nicht jede Unzufriedenheit rechtfertigt einen sofortigen Wechsel. Prüfen Sie zunächst, ob das Problem durch Kommunikation gelöst werden kann. Ein Wechsel ist angebracht, wenn:

  • Die Reinigungsqualität trotz wiederholter Reklamationen mangelhaft bleibt
  • Vereinbarte Leistungen regelmäßig nicht erbracht werden
  • Die Kosten deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen
  • Der Ansprechpartner häufig wechselt und die Kommunikation leidet
  • Zuverlässigkeit fehlt: Reinigungskräfte erscheinen nicht oder unpünktlich
  • Sicherheitsbedenken bestehen: fehlende Versicherung, Schwarzarbeit

Schritt 1: Kündigungsfristen prüfen

Bevor Sie kündigen, prüfen Sie Ihren bestehenden Vertrag sorgfältig:

  • Kündigungsfrist: Üblich sind 1 bis 3 Monate zum Monats- oder Quartalsende
  • Mindestvertragslaufzeit: Häufig 12 Monate, manchmal mit automatischer Verlängerung
  • Form der Kündigung: In der Regel schriftlich per Einschreiben
  • Sonderkündigungsrecht: Bei nachweisbarer Schlechtleistung oder Vertragsbruch

Notieren Sie das nächstmögliche Kündigungsdatum und planen Sie den Wechsel entsprechend.

Schritt 2: Neue Anbieter recherchieren

Beginnen Sie die Suche nach einem neuen Anbieter, bevor Sie kündigen. So vermeiden Sie eine Versorgungslücke:

  1. Empfehlungen aus Ihrem Netzwerk einholen
  2. Mindestens drei Anbieter zur Objektbesichtigung einladen
  3. Leistungsverzeichnis erstellen und allen Anbietern die gleiche Grundlage geben
  4. Angebote vergleichen – nicht nur den Preis, sondern auch Leistungsumfang, Vertragsbedingungen und Referenzen
  5. Probereinigung vereinbaren, wenn möglich

Schritt 3: Kündigung aussprechen

Die Kündigung sollte professionell und eindeutig formuliert sein:

  • Schriftlich per Einschreiben mit Rückschein
  • Vertragsnummer und Objektadresse angeben
  • Kündigungsdatum klar benennen
  • Um schriftliche Bestätigung bitten
  • Schlüsselrückgabe und Übergabetermin vorschlagen

Schritt 4: Transition planen

Die Übergangsphase ist kritisch. Planen Sie mindestens vier Wochen ein:

Woche 1-2: Vorbereitung

  • Neuen Anbieter mit Objektbegehung und Leistungsverzeichnis briefen
  • Schlüsselübergabe und Zugangsregelungen klären
  • Alarmcodes und Sicherheitsregelungen aktualisieren
  • Interne Kommunikation: Mitarbeiter über den Wechsel informieren

Woche 3: Übergabe

  • Schlüssel vom alten Anbieter zurückfordern
  • Zustandsprotokoll erstellen: Wie ist der aktuelle Reinigungszustand?
  • Grundreinigung durch den neuen Anbieter als Startbasis empfehlen
  • Schlüssel an den neuen Anbieter übergeben

Woche 4: Start und Kontrolle

  • Erste Reinigung durch den neuen Anbieter begleiten
  • Tägliche Qualitätskontrolle in den ersten zwei Wochen
  • Feedback-Gespräch nach der ersten Woche
  • Anpassungen am Leistungsverzeichnis vornehmen, falls nötig

Checkliste für den Anbieterwechsel

  • Vertrag und Kündigungsfristen geprüft
  • Neuen Anbieter ausgewählt und Vertrag unterzeichnet
  • Kündigung schriftlich per Einschreiben versendet
  • Kündigungsbestätigung erhalten
  • Schlüsselrückgabe mit altem Anbieter terminiert
  • Schlüsselübergabe an neuen Anbieter geplant
  • Alarmcodes und Zugangsregelungen aktualisiert
  • Mitarbeiter informiert
  • Grundreinigung als Startbasis beauftragt
  • Qualitätskontrolle in den ersten Wochen eingeplant

Typische Fehler beim Wechsel

  • Zu spät kündigen: Kündigungsfristen werden oft übersehen, und der Vertrag verlängert sich automatisch.
  • Keine Überlappung: Zwischen dem Ende des alten und dem Start des neuen Anbieters darf keine Lücke entstehen.
  • Keine Grundreinigung: Der neue Anbieter startet auf dem Qualitätsniveau des alten – eine Grundreinigung schafft eine faire Ausgangsbasis.
  • Nur auf den Preis schauen: Der günstigste Anbieter ist selten der beste. Achten Sie auf Gesamtqualität.

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